Den Grundstein für die orthomolekulare Medizin legte der Biochemiker und zweifache Nobelpreisträger Prof. Dr. Linus Pauling (1901-1994) im Jahr 1968. Man kann den Begriff orthomolekular als Medizin der richtigen Moleküle bzw. Nährstoffe verstehen. Es handelt sich dabei um so etwas wie einen Brückenschlag zwischen Ernährungswissenschaft und Medizin. Die orthomolekulare Medizin richtet ihr Augenmerk sowohl auf die Behandlung von Krankheiten, als auch auf die Erhaltung der Gesundheit mit der individuell passenden Dosis der einzelnen Nährstoffe. Sie hat damit auch eine präventive Ausrichtung. Eine Grundannahme besteht darin, dass Menschen die täglich benötigten Vitalstoffe meist nicht ausreichend aufnehmen. Zudem kann der Bedarf bei bestimmten Erkrankungen so erhöht sein, dass er auch nicht mit einer gesunden Ernährung zu decken ist.

Die Phytotherapie wird auch als Pflanzenheilkunde bezeichnet. Pflanzen gelten als die ältesten Heilmittel überhaupt und bildeten bereits vor Jahrtausenden die Grundstoffe für die ersten Arzneien. So wurden schon im sechsten Jahrtausend vor Christus Heilpflanzen in Indien und China angebaut. Doch auch heute erfreut sich die Phytotherapie noch großer Beliebtheit, da viele positive Wirkungen von Pflanzenstoffen inzwischen wissenschaftlich erwiesen sind. Oftmals weisen pflanzliche Medikamente geringere Nebenwirkungen auf als ihre chemischen Alternativen. Die Phytotherapie kommt vor allem bei leichten Erkrankungen wie Erkältungen oder auch bei chronischen Beschwerden zur Anwendung. Sie eignet sich in der Regel nicht für den Einsatz in der Notfall- oder Intensivmedizin. → Phytothek

Die Bachblüten-Therapie ist eine sehr sanfte Therapiemethode, die auf den englischen Arzt Dr. Edward Bach (1886-1936) zurückgeht und die Therapie mit Blütenessenzen vorsieht. Bach ging davon aus, dass körperliche Krankheiten oder psychische Beeinträchtigungen immer auch mit einer Störung des seelischen Gleichgewichts einhergehen. Die energetisch aufbereiteten Blütenessenzen werden nicht nur zur seelischen Gesundheitsvorsorge, sondern auch zur Krisen- und Stressbewältigung sowie zur begleitenden Behandlung akuter und chronischer Krankheiten genutzt.

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Gesundheit ist nicht einfach die Abwesenheit von Schmerz und Krankheit, sie umfasst unser gesamtes körperliches und seelisches Wohlbefinden. Körperliche Beschwerdefreiheit, gute Laune, schöne Haut, glänzende Haare – all das gehört dazu und wird von einem feinen Zusammenspiel des Stoffwechsels in den Körperzellen bestimmt. Dieses Zusammenspiel beschrieb vor ca. 130 Jahren der Oldenburger Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821–1898). Jede einzelne Körperzelle benötigt zum Funktionieren bestimmte Mineralstoffe, die in ähnlicher Kombination und Menge bei jedem Menschen vorkommen.

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Die Homöopathie ist eine Behandlungsmethode, die auf den ab 1796 veröffentlichten Vorstellungen des deutschen Arztes Samuel Hahnemann beruht. Ihre wichtigste Grundannahme ist das von Hahnemann formulierte Ähnlichkeitsprinzip: „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden“. In der Homöopathie wird eine Krankheit als eine Störung aufgefasst, die den ganzen Menschen betrifft. Nicht das einzelne Symptom – etwa ein Hautausschlag – wird behandelt, sondern der Mensch in seiner Gesamtheit.

Auch die Anwendung homöopathischer Arzneimittel bei Tieren hat in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung gewonnen. War es zuerst oft nur der Wunsch nach einer sanften und gut verträglichen Therapie bei Alltagserkrankungen, ist sie mittlerweile aber auch bei chronischen Erkrankungen mehr als nur eine Alternative.

Wichtig: Bei ausgeprägten Symptomen sollten Sie mit Ihrem Tier grundsätzlich zum Tierarzt gehen. Im Zweifel kann nur der Mediziner Risiken richtig beurteilen und behandeln.